
Baulexikon
Fassaden sind im Sockelbereich neben den üblichen Witterungseinflüssen zusätzlich Spritzwasser ausgesetzt. Für diese verstärkte Feuchtebelastung stehen spezielle Sockelputze zur Verfügung. Sie stellen bei richtiger Auswahl und Verarbeitung einen verlässlichen und dauerhaften Schutz dar. Sockelputze werden als Werktrockenmörtel hergestellt und daher auf der Baustelle nur mit Wasser angerührt. Sie lassen sich von Hand sowie maschinell verarbeiten. Der Richtwert für die Putzdicke, als Grundputz verwendet, liegt bei 10 Millimeter. Je nach individuellen Gegebenheiten kann das variieren, bei Dicken von 15-25 Millimeter muss der Auftrag mehrlagig erfolgen. In der Regel rechnet man mit einer Standzeit von einer Woche je Putzschicht. Wird der Putz über 10 Millimeter dick aufgebracht, benötigt er pro zusätzlichen Millimeter einen Tag länger zum Abbinden.
