
Baulexikon
Leichtbeton unterscheidet sich vom normalen Beton dadurch, dass er durch Lufteinschlüsse ein besonders leichtes Gewicht erhält. Lufteinschlüsse können hier durch Zuschlagstoffe wie Bims, Blähton oder Blähschiefer erzielt werden. - Porenbeton ist ein Leichtbeton, der in stationären Werken hergestellt wird. Dazu wird mehlfein gemahlener Quarzsand mit Kalk und Zement als Bindemittel unter Zugabe von Wasser vermischt. Für die Porenbildung wird Aluminiumpulver oder -paste verwendet. Nach der Porosierung - der Bildung von Millionen Luftporen - werden die Bauteile mit Stahldrähten maßgenau geschnitten und unter Dampfdruck gehärtet. - Gefügedichter Leichtbeton ist ein Beton mit leichten Zuschlägen, der eine völlig geschlossene Oberfläche hat. Haufwerksporiger Leichtbeton ist im Gegensatz dazu ein Beton, bei dem die Zuschlagkörner mit Zement ummantelt und punktförmig verklebt sind. Dadurch entstehen Lufträume, die dem Beton insgesamt eine rauere Oberfläche geben.
