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Baulexikon

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Bei Wand- und Fußbodenheizsystemen wird im Vergleich zur Heizung mit Wandheizkörpern mehr Fläche aufgeheizt und eine größere Wassermenge transportiert. Deshalb reagieren diese Systeme auf plötzliche Temperaturänderungen der Umgebung langsamer. Weniger stark wirkt sich dieser Effekt bei Fußbodenheizungen in Trockenbauweise aus. Sie reagieren rascher auf Temperaturveränderungen, weil hier der Estrich als Wärmespeicher fehlt. Im Unterschied zu den klassischen Fußbodenheizungen werden, je nach Oberboden, statt des üblichen Fließ- oder Zement-Estrichs beispielsweise Trocken-Estrich-Elementplatten eingesetzt. Diese Konstruktion hält allen üblichen Belastungen im Wohnungsbau stand und lässt einen raschen Einbau aus einer Hand zu. In einem Einfamilienhaus können zwei Montage-Tage ausreichen. Hinzu kommt, dass der Oberboden ohne Wartezeit verlegt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Aufbauhöhe. Mit ungefähr 40 bis 60 mm inklusive Bodenbelag fällt diese deutlich niedriger aus als bei Systemen mit im Heizestrich integrierten Rohren.