Baufinanzierungslexikon

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Unter Liquidität wird zum einen die generelle Fähigkeit verstanden, jederzeit den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Dies sollte unbedingtes Ziel jeder persönlichen Finanzplanung sein, im besonderen für Immobilienbesitzer, da diese in der Regel größere Beträge und Risiken erwarten.
Zum anderen bedeutet Liquidität die Menge der flüssigen Mittel, die zur Zahlung von Forderungen zur Verfügung stehen. Das Ziel der dauerhaft ausreichenden Liqidität kann durch kurzfristige Einnahmeneinbrüche und unvorhergesehen einmalige Ausgaben wie größere Reparaturen oder nicht sofort regulierte Versicherungsfälle gestört werden. Mangelnde Vorsorge kann unangenehm und teuer werden.
Risiken der Planung bestehen auch in langfristigen Änderungen der Vermögenssituation, wie dauerhafte Einnahmeverbesserungen, Erbschaften oder der Wegfall von staatlichen Vergünstigungen oder Zinsänderungen. Hier bedeutet ein Überhang an liquiden Mitteln besonders bei Eigennutzern höhere Kosten, da Sie für Verbindlichkeiten Zinsen zahlen, die längst hätten getilgt werden können. Werden negative Risiken nicht frühzeitig bedacht, kann es zu einer dauerhaft bedrohlichen Situation kommen. Risikolebens-, Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sind bewährte Mittel der Vorsorge.